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Waitangi: Wiege des modernen Neuseeland

Treaty Grounds wichtigste kulturhistorische Attraktion des Landes 

Die Waitangi Treaty Grounds in der Bay of Islands (Northland) ist Neuseelands wichtigste kulturhistorische Attraktion: Hier wurde 1840 der Friedensvertrag zwischen den einflußreichsten Häuptlingen der Maori-Ureinwohner sowie Vertretern der britischen Krone geschlossen. Der Pakt von Waitangi war damit der Beginn des modernen Neuseelands und gilt auch heute noch als Quasi-Verfassung des Landes. Aus touristischer Sicht ist ein Besuch der Waitangi Treaty Grounds daher für jeden Neuseeland-Besucher ein Muß. Und: Mit erheblichem finanziellen Aufwand ist in jüngster Zeit ein modernes Museum als neues touristisches Highlight Wirklichkeit.

Die Attraktionen der Waitangi Treaty Grounds, nur wenige Minuten vom Ort Paihia entfernt, sind das Treaty House, eines der ältesten noch stehenden Gebäude Neuseelands mit einer Ausstellung historischer Artefakte, ein Maori-Meeting-House mit außerordentlichen, symbolischen Holzschnitzereien bedeutender Vorfahren der neuseeländischen Maori-Stämme, tägliche Führungen durch das Treaty-Gelände sowie eine Kultur-Show mit singenden Maori und der Vorführung des traditionellen und berüchtigten Haka-Kriegstanz. Ein neues, modernes multi-millionen Dollar teures Museum führt umfassend und multi-visuell in die Historie von Maori und Pakeha ein. Hier werden auch regelmässig themenspezifische Ausstellungen und Installationen gezeigt.

Ein Flaggenmast markiert die Stelle, wo der Pakt von Waitangi in einer feierlichen Zeremonie unterschrieben wurde. Die Aussichten über die Bay of Islands von hier aus sind fantastisch und allein einen Besuch wert. Zwei Fahnen wehen hier permanent: einerseits die neue, offizielle Flagge Neuseelands sowie andererseits die ursprüngliche Fahne des Landes mit einem roten Kreuz auf weißem Grund und vier grünen Sternen. Die Sterne symbolisieren die “vier Winde”, die Menschen aus aller Welt nach Neuseeland brachten. Diese Fahne ist auch heute noch als repräsentative Flagge des Landes offiziell anerkannt.

Nahe des Strandes im Treaty-Gelände befindet sich das weltgrößte Maori-Kriegs-Kanu, das jedes Jahr zu den traditionellen Festlichkeiten des “Waitangi Day” am 6. Februar zu Wasser gelassen wird. Das 35 Meter lange, aus drei mächtigen Kauri-Bäumen geschnitzte und sechs Tonnen schwere Kanu benötigt eine Besatzung von 80 Ruderern, um eine Geschwindigkeit von rund 25 Km/h zu erreichen. Das Maori-Kriegs-Kanu erhielt deshalb einen Eintrag in das Guiness-Buch der Rekorde.

Neuer touristischer Fokus

Mit neuen touristischen Attraktionen haben die Stiftung der Waitangi Treaty Grounds das Besucher-Erlebnis noch interessanter und erinnerungswürdiger gemacht. So findet ein regelmäßiges “Hangi-Konzert” statt, das zweimal wöchentlich (Mittwochs & Samstags) kleinen Gruppen von maximal 50 Personen ein traditionelles Erdofen-Essen sowie kulturelle Vorführungen der Maori bietet. In Workshops können kleine Gruppen Handwerk und Bräuche der Urbevölkerung interaktiv erlernen. “Das ist unsere touristische Stärke hier in Northland”, erklärt die Marketing-Leitung im NN-Gespräch. “Wir bieten unseren Besuchern hochqualitative, interaktive Aktivitäten und Erlebnisse!”

Für Waitangi Treaty Grounds-Besucher, die nicht in Paihia sondern gegenüber in der Bucht, im Örtchen Russell abgestiegen sind, gibt es eine Direktverbindung mit Fullers “Belle Bay”-Fähre, die am Treaty-Gelände anlegt. Alle touristischen Neuerungen sind auch auf einer neuen Webseite nachzulesen. Vor Ort gibt es mehrsprachige Informations-Broschüren über die Waitangi Treaty Grounds , u.a. auch in Deutsch.

Dazu gibt es im Waitangi-Gelände zwei Cafés und, bei bei einem Besuch der Waitangi Treaty Grounds, auch ein kurzes Einführungs-Video. Der Besuch einer Kunst-Gallerie mit Souvenir-Shop ist zu empfehlen. Öffnungszeiten: März – 24. Dezember täglich von 9 bis 17 Uhr, 26. Dezember – 29. Februar von 9 – 18 Uhr, Weihnachtstag (25. Dez.) geschlossen.

Neuseelands: Waitangi offiziell zum nationalen Wahrzeichen erklärt

Neuseelands “Geburtsstätte der Nation”, der Ort Waitangi in Northland, ist von der neuseeländischen Regierung zum “wichtigstes nationalen, kulturellen und historischen Wahrzeichen” erklärt worden. Der neue offizielle Status unterstreicht die volle Anerkennung Waitangis als Gründungsort Neuseelands. Hier wurde 1840 ein Friedens-Vertrag zwischen Maori und der britischen Krone unterzeichnet. Dieser Pakt gilt noch heute als offizielle Verfassung Neuseelands.

Waitangi sei somit der Eckstein neuseeländischer Identität, hiess es bei der feierlichen Zeremonie im Beisein von Neuseelands Regierungsvertretern, Maori-Würdenträgern und Mitgliedern der Waitangi-Stiftung. Als nächsten Schritt wünschten sich die Zeremonie-Teilnehmer auch die internationale Anerkennung von Waitangi als UNESCO-Welterbe der Menschheit.

 

Half Schnepfe bei der Entdeckung Neuseelands?

Die Bay of Islands im neuseeländischen Northland gilt als Ankunftsort der ersten Polynesier mit ihren traditionellen, hölzernen Segel-Katamaranen. Die Polynesier (Polynesien, griechisch für “viele Inseln”) sollen ursprünglich von Asien aus die schier unendliche Weite des Südpazifiks besegelt und besiedelt haben. Die Hauptinseln im sogenannten polynesischen Dreieck, Hawai, Osterinsel und Neuseeland, liegen zigtausende Seemeilen voneinander entfernt.

Wie haben die Vorfahren der neuseeländischen Maori ohne Hilfe von Sextant, Kompass oder GPS Aotearoa, das Land der weißen Wolke gefunden? Nach Angaben eines der Waitangi Treaty Grounds-Tourguides soll der legendäre polynesische Seefahrer Kupe, vor rund 1000 Jahren von Hawaiiki (Hawai) kommend, Neuseeland entdeckt haben. Aber nicht nur die Himmels-Gestirne und die vorherrschenden Winde hätten Kupe und seiner Mannschaft auf dem Balsa-Segler den Weg gewiesen.

Eine der wichtigsten heimischen Vogel-Arten Neuseelands ist die Pfuhlschnepfe (eine Uferschnepfen-Art). Dieser Vogel stellt während der Migration von den Brutplätzen in Alaska zum Winterquartier in Neuseeland regelmäßig Weltrekorde im Non-Stop-Flug auf. Die mit einem Satellitensender versehene Pfuhlschnepfe “E7” flog eine Teilstrecke von 11.600 Kilometern über den pazifischen Ozean ohne Zwischenlandung – und das in nur acht Tagen. Dies ist der längste bisher nachgewiesene Nonstopflug eines Vogels, so der Deutsche Naturschutzbund.

“Also jedes Jahr einmal flogen tausende von “Godwits” (Pfuhlschnepfen) von den arktischen Gefilden kommend über die polynesische Inselwelt des Pazifiks Richtung Süden,” so der Waitangi Treaty Grounds-Tourguide. Seine Beobachtungsgabe hätte Kupe schließlich zu der Einsicht gebracht, daß die Vögel schlußendlich irgendwo landen müßten und sei den Schwärmen mit seinen Expeditionen gefolgt, um schließlich in Neuseelands Bay of Islands zu landen. (03-03-2020)

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