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Cook Islands: Entspannung in der Südsee

Entspannung pur auf den Cook Inseln – Bild: CIT-Alexandra Adoncello

Kia Orana  – Willkommen auf den Cook-Inseln. Schon bei der Ankunft kann der Besucher die Gelöstheit dieser Inseln fühlen, die schon Captain Cook begeistert hat. Wenn man die Gangway herabsteigt, den ganz eigenen Duft dieser Insel zu spüren bekommt, mit Gesang und Gitarrenklängen von Jake Numanga empfangen wird, stellt sich ganz schnell Urlaubsgefühl ein. Der leichtlebige polynesische Lebensstil hat sich trotz Tourismus weiterhin erhalten. Er drückt sich im angeborenen Charme und der natürlichen Gastfreundschaft, in ihrem Sinn für Humor und Unterhaltung und in der angeborene Musikalität und in ihrer ungebremsten Lebenslust ausdrückenden Tänze aus.

Die 15 Inseln der Inselgruppe bieten eine gute Auswahl an Stränden – besonders auf dem Atoll Aitutaki. Jede Menge Aktivitäten in und unter Wasser und zu Lande lassen keine Langeweile aufkommen. Aber auch Ruhe -und Erholungsuchende kommen voll auf ihre Kosten, vor allen Dingen auf den gemächlicheren Außeninseln. Für Körper und Seele sorgen ausgezeichnete Restaurants und eine Handvoll Bars, Island Nights mit einheimischem Essen und polynesischen Tänzen und gute Einkaufsmöglichkeiten von interessantem Kunsthandwerk und schwarzen Perlen.

Schnorcheln und Tauchen rund um die Cook Inseln ist sensationell – Bild: CIT – Ben Taina

Vergangenheit und Gegenwart

Die südlichen Cook-Inseln wurden etwas 800 n. Chr. von Ostpolynesien aus besiedelt, den Inseln des heutigen Französisch-Polynesiens oder Tahiti. Die ersten europäischen Entedecker waren die Spanier Mendana (1595) und Quiros (1606). Captain Cook, nach dem die Inseln dann später benannt wurden, kartographierte einige Inseln während seiner Pazifikreisen 1773 und 1777, segelte aber an der größten, Rarotonga, vorbei.

1888 wurden die Inseln zum britischen Protektorat erklärt und 1901 förmlich von Neuseeland annektiert. Erst 1965 wurden sie in die Selbständigkeit entlassen, verblieben jedoch in freier Assoziation mit Neuseeland, das weiterhin für die äußere Sicherheit zuständig ist und finanzielle Unterstützung gewährt. Jeder Cook Islander hat das Recht auf einen neuseeländischen Pass; heute leben mehr als 52.000 Cook Islander in Neuseeland, in ihrer eigenen Heimat lediglich 16.000.

Tourismus ist bei weitem die wichtigste Einnahmequelle. Exportiert werden die auf den bergigen Südinseln angebauten Früchte, vor allem Papayas, hier Paw-Paw genannt. Auf einigen Atollen der Nordgruppe werden schwarze Perlen

Bei Food-Touren lernen Besucher,u. a. wie eine Kokosnuss geöffnet wird – Bild: CIT – cookislandspocketguide.com

Tradition und Kultur

Trotz des starken westlichen Einflusses sind die Bewohner der Cook Inseln noch immer mit ihrer polynesischen Kultur verwachsen. Tatsächlich aber sind zum Beispiel die musischen Tradionen des Tanzens, Singens und Musizierens hier ursprünglicher erhalten geblieben, als etwa in Hawaii oder Tahiti, die einmal dem gleichen Kulturkreis angehörten.

Die Cook Islander gelten zu Recht als die besten Tänzer des Pazifiks. Die polynesischen Tänze werden schon in der Schule gelehrt. Alljährlich gibt es nationale Wettbewerbe, in denen die besten Tänzer und Tanzgruppen, Kostüme, Gestik und Choreographie prämiert werden. Wenigstens einmal sollte deshalb jeder Besucher der Inseln eine temperamentgeladene Tanzshow (Island-Night) gesehen haben.

Jedem Besucher wird auffallen, wie selbstverständlich die Bewohner selbst im Alltag noch den Blumenschmuck tragen, sei es als Blütenkrone im Haar, als Blumenkette um den Hals oder als einzelne Blüte hinter dem Ohr.

Die Missionierung der Cook Inseln began 1821 durch John Williams von der London Missionary Society. Binnen weniger Jahre waren alle Cook Islander zum Christentum übergetreten und zwar so gründlich, dass von der polynesischen Kultur kaum etwas übriggeblieben war.

Von Missionaren vernichtet und verboten wurden zum Beispiel aufreizende Tänze, Blumenschmuck und die Götzenbilder der Maori-Götter Tangaroa und Te Rongo mit ihren eindeutigen Geschlechtsmerkmalen. Wieder auferstanden zieren sie nun Münzen, Briefmarken und andere offzielle Dokumente. Als geschnitzte Holzfigur sind sie beliebtes Souvenir.

Auch EV’s sind auf Rarotonga mietbar – Bild: CIT – cookislandspocketguide.com

Die Inseln …

Die insgesamt 15 Inseln teilen sich in eine nördliche und südliche Inselgruppe auf. Insgesamt erstrecken sich die fast 240 Quadratkilometer Landfläche über 2,25 Millionen Quadratkilometer Meeresfläche. Zum nördlichen Archipel gehören neben der Insel Manihiki, die für ihre seltenen schwarzen Perlen weltberühmt ist, Nassau, Penrhyn, Pukapuka, Rakahanga und Suwarrow. Weitere neun Inseln bilden das südliche Archipel: Die Hauptinsel Rarotonga und deren Schwester Aitutaki, die schönste Lagune der Welt, sind touristisch am besten erschlossen. Daneben liegen noch die Vogelinsel Atiu, Mitiaro, Mangaia, Manuae, Mauke, Palmerston und Takutea in der südlichen Inselgruppe. Etwa 17.000 Einwohner leben auf den Cook Islands, 10.000 von ihnen auf Rarotonga. Weitere 42.000 leben in Neuseeland, dessen Pass und Staatsbürgerschaft jeder gebürtige Insulaner automatisch erhält.

Entspannung auf Aitutaki, Rarotonga’s Schwesterinsel – Bild: CIT – cookislandspocketguide.com

… und ihre Bewohner

Freundlich, aufgeschlossen und einladend – das sind die charakteristischen Wesenszüge der Insulaner, in deren quirligen und doch entspannten Inselalltag die Reisenden wie selbstverständlich integriert werden, ob beim Homestay oder beim „Progressive Dinner“ in ihren Häusern. Die Insulaner verbinden moderne Lebensart mit polynesischer Tradition auf das Eindrucksvollste. Familiensinn und Klan-Zugehörigkeit sind stark ausgeprägt. Auch die entfernten Verwandten spielen eine wichtige Rolle und reisen zu wichtigen Festen im Jahr unbedingt an.

Als Nachfahren der Polynesier zählen die Bewohner der Cook Islands zu den besten Seefahrern des Pazifiks und die kunstvoll geschnitzen Vaka-Boote, die alljährlich beim Vaka Eiva Festival präsentiert werden, sind der ganze Stolz des Inselvolks. Kanu- und Paddelsport gehören bis heute zu den beliebtesten Sportarten und gelten als Teil des kulturellen Erbes.

Weitere Informationen und Reisetipps zu den Cook Islands unter www.cookislands.travel .

Die besten Flugverbindungen

Aus Europa empfiehlt die offizielle Fremenverkehrsorganisation Cook Island Tourism (CIT) die Flüge über LAX oder SFO nach PPT oder HNL und von dort mit Air Raro, Air Tahiti oder Hawaiian Airlines (HNL) weiter auf die Cook Islands, wer möchte mit nur einem kurzen Transit jeweils vor Ort. Alternativ gibt es natürlich auch gute Verbindungen über Auckland oder Sydney.

Aktuelle Airline-Infos .

 

Strand-Oase Palm Grove auf Rarotonga

Nach einer Rundum-Renovierung der Gäste-Bungalows am Strand von Rarotonga präsentiert sich das Beach Resort Palm Grove in neuem Glanz. Die Südsee-Oase Palm Grove liegt an Rarotongas atemberaubend schöner südlichen Küste  und gilt aufgrund der Stille der Region Vaima und der Ruhe dieses Küstenstreifens als einer der besten Urlaubsorte auf den Cook Inseln.

Erstklassiges “Palm Grove-Resort” auf Rarotonga – Bild: Palm Grove

Insgesamt 26 individuelle voll ausgestattete Selbstversorger-Bungalows erwarten die Gäste im “Palm Grove” Rarotonga, eingebettet in einer üppigen Gartenlandschaft von Palmen, Hibiscus und Tipani-Blumen. Strandliegen, Kanus, Schnorchel-Ausrüstung und Strand-Tücher gehören zur Zimmer-Einrichtung.

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